Neue Ausstellungen: Wachs, Farbe und Fotografie

Deutscher Künstler Wolfgang Laib mit Dauerinstallation in der Phillips Collection, Washington DC

Fotoausstellung „50 Jahre im Oval Office“ in Richmond, Virginia

Kunstikone Max Weber im Baltimore Museum of Art

 

Der Frühling startet in Washington DC und Umgebung mit neuen, künstlerischen Impressionen: Seit kurzem können Besucher der renommierten Phillips Collection in Washington DC eine neue Dauerinstallation des deutschen Künstlers Wolfgang Laib betrachten.

„The Laib Wax Room“ ist ein 1,8 x 2,1 x 3 Meter großer Raum aus duftendem Bienenwachs, der durch eine Glühbirne illuminiert wird. Wolfgang Laib, der für seine Arbeit mit Naturstoffen bekannt ist und bereits im Museum of Modern Art New York und im Kunstmuseum Stuttgart mit seinen Wachswerken überzeugte, verarbeitete mit Spachtel, Messer und Heißluftpistole ungefähr 300 Kilogramm Wachs für sein jüngstes Werk. Maximal zwei Personen können das Kunstobjekt gleichzeitig betreten und begeben sich laut Wolfgang Laib „in eine andere Welt, vielleicht auf einen anderen Planeten und in einen anderen Körper“. Weitere Informationen unter www.phillipscollection.org.

 

Einblicke in einen Raum, in dem Weltgeschichte geschrieben wurde

Mit der National Geographic Sonderausstellung „The President’s Photographer: Fifty Years Inside the Oval Office“ bietet das Virginia Historical Society Museum in Richmond bis zum 8. Juli 2013 einen intimen Einblick hinter die Kulissen des Weißen Hauses. Seit John F. Kennedy hatte jeder Präsident einen offiziellen Fotografen, der sowohl ernste als auch heitere Situationen, offizielle Empfänge oder ganz ungezwungene Gespräche festhielt. Zusätzlich zur Fotoausstellung können sich Besucher stündlich die National Geographic Dokumentation über Pete Souza, den Hauptfotografen von Barack Obama im Weißen Haus, ansehen (www.vahistorical.org).

 

Max Weber im Baltimore Museum of Art

Das Baltimore Museum of Art (BMA) eröffnete jetzt die Sonderausstellung „Max Weber: Bringing Paris to New York“. Fokus der Ausstellung sind Werke aus den prägenden Jahren von 1905 bis 1908 in Paris, in denen Max Weber seinen Stil von der klassischen Darstellung zu gewagten Interpretationen von Kubismus und Futurismus transformierte. Über 30 Malereien, Drucke und Zeichnungen aus öffentlichen und privaten Sammlungen zeigen Max Weber als einen der bedeutendsten modernen Künstler in Nordamerika. Erweitert wurde die Ausstellung noch um Bilder Webers von 1909 bis 1915 aus der Kollektion des BMAs sowie mit Werken aus Webers persönlicher Sammlung von Henri Matisse, Pablo Picasso und Henri Rousseau (www.artbma.org).