Vermont, USA – Reisevorbereitung und Tipps

Vermont, USA – Allgemeine Informationen zum Staat, Links zu Reiseartikeln zur Reisevorbereitung
Vermont

Vermont

Vermont – USA

The Green Mountain State

Der Beiname sagt das aus, was der französische Entdecker Samuel de Champlain im Jahre 1609 empfand: er nannte das heutige Vermont ‚Les verts mont‘ (Die grünen Berge) – somit ist klar, woher der Name kommt.
Vermont ist ein klassischer Indian Summer Staat, der jedes Jahr Scharen an Besuchern anzieht, die die Laubverfärbung im Herbst betrachten wollen.

Vermont im Überblick

Grüne Hügelketten, gemütliche Höfe, schmucke Dörfer. Die Literaten haben Vermont als Paradies beschrieben. Es ist ein Agrarstaat und immer mehr junge Leute und Grossstädter hat es hierher verschlagen. Intakte Umwelt, geruhsames Leben. Hier kommt die Romantik zu ihrem Recht. Golf Spielen, Angeln, Radeln und Wandern sind beliebte Aktivitäten im Sommer und Frühjahr. ‚The Green Mountain State‘
Der Beiname sagt das aus, was der französische Entdecker Samuel de Champlain im Jahre 1609 empfand: er nannte das heutige Vermont ‚Les verts mont‘ (Die grünen Berge) – somit ist klar, woher der Name kommt.
Die Green Mountains im Herzen von Vermont lassen den Besucher das Gleiche empfinden.

Ein tiefes Grün-Blau des Blätterwaldes der Pinienarten und Ahorn-Bäume empfängt den Blick schon von Ferne.

Maple Syrup (Ahorn Sirup) ist eines der Produkte, die in Vermont hergestellt. Der Staat ist einerseits landwirtschaftlich orientiert, aber er ist auch durch Marmor- und Granitsteinbrüche -es gibt hier einige der größten der Welt- bekannt. Der erste Marmor wurde von Isaac Underhill im Jahre 1785 in East Dorset abgebaut.

Fahrrad und Wanderer Paradies
Der Appalachian Trail entlang der Green Mountains ist vielleicht einer der bekanntesten Strecken, jedoch sind der Mount Mansfield State Forest, Elephant’s Head Trail und Camel’s Hump Trail andere heisse Tipps.

All unsere Artikel zu Vermont finden Sie hier: www.zeitgeistusa.de/tag/vermont/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Während der Sommermonate von Mai bis September ist die schönste Reiszeit.
Vor allem die Herbstzeit zieht die sogenannten Laub-Touristen an, also diejenigen, die den ‚Indian Summer‘ und der damit verbundenen roten Laubfärbung genießen wollen.

Monat Max Min
Jan -2,7 -12,8
Feb -1,7 -12,2
Mrz 3,3 -6,7
Apr 11,7 0,6
Mai 19,4 6,6
Jun 25 12,2
Jul 27,7 15
Aug 26,6 13,9
Sep 21,6 9,4
Okt 13,9 3,9
Nov 6,6 -1,7
Dez -0,6 -9,4

Einige Basisdaten zu Vermont:

Vermont Flagge
Flagge vom Staat Vermont

Staatsname
Vermont – Staatenkürzel: VT

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
4-Mrz-1791
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 14

Landfläche
9,250 square miles (23,957 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 43

Bevölkerung
608,827
(U.S. Volkszählung 2000; alle 10 Jahre stattfindend)

ca. 623.000 (geschätzt 2017)

Hauptstadt
Montpellier

Grösste Stadt
Burlington

Beiname
The Green Mountain State

Motto
Freedom and Unity

Höchster Punkt
1.340 m / 4,396 ft (Mt. Mansfield)

Tiefster Punkt
29 m / 95 ft (Lake Champlain)

Sommerzeit (DST)
– ja

Staatsbaum
Sugar Maple

Staatsblume
Red Clover

Staatsvogel
Hermit Thrush

Staatstier
Morgan Horse

Staats-Song
„Hail, Vermont“ (by Josephine Hovey Perry)

Geschichte von Vermont

Die ersten Bewohner diese Gebiets waren die Abenaki, ein Stamm der Algonquin Indianer. Entlang der Strände des Lake Champlain, nahe der Mündung des Winooski River haben Archäologen die Reste des Abenaki Villages entdeckt. „Winooski“ ist ein Wort der Abenaki für „wild Onion (=Wilde Zwiebel)“.

Samuel de Champlain, ein französischer Entdecker Nord Amerikas, war der erste Europäer, der die Green Mountains entdeckt hatte. Im Sommer des Jahres 1609 verließ Champlain sein Feldlager in Quebec und schloß sich den Algonquians im Kampf gegen ihre Feinde, den Iroquois an. Die Reise dorthin brachte Champlain an den See, der seit dem 4. Juli 1609 seinen Namen trägt. Der Name Vermont ist abgeleitet aus dem französischen „Les Monts Vert“ – die grünen Berge. Die ersten permanenten Siedler aus England kamen 1724 und siedelten sich in Fort Dummer, dem heutigen Brattleboro entlang des Connecticut River an. Das Fort wurde seinerzeit von Massachusetts und New Hampshire als ein Verteidigungsposten gegen die Franzosen und die Indianer unterhalten.

Als im Jahr 1760 Frieden vereinbart war mit den Franzosen, waren die Green Mountains rasch für Siedler freigegebenen und es kam zu nicht unerheblichen Querelen zwischen den Kolonien Hampshire und New York darüber, wer das Anrecht auf das Territorium hat. Die meisten der neuen Siedler aus Connecticut oder Massachusetts leisteten beharrlichen Widerstand gegen den Anspruch, den New York erhob. Ethan Allen (1738-1789) sollte dann später zu einem Held der Amerikanischen Revolution als Führer der Green Mountain Boys und Förderer der Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit Vermont’s avancieren:
Der Widerstand rief dann 1775 die „Green Mountain Boys Organisation“, eine Militärtruppe aus Freiwilligen, unter der Führerschaft von Col. Ethan Allen, ins Leben. Die kleine, aber erfahrene Armee spielte 1777 bei den Schlachten von Hubbardton und Bennington, während der Amerikanischen Revolution, eine bedeutende Rolle.

Am 17. Januar 1777 wurde Vermont zur unabhängigen Republik ernannt und 1791 von der Union als erster weiterer Staat, nach den ersten 13, aufgenommen.