Surfen auf Hawaii

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Schon seit einigen hundert Jahren surfen die Hawaiianer auf der Welle. Es gab Surfbretter für Männer, genannt “Olo”, die ca. 6 Meter lang und fast 75 kg schwer waren und es gab Surfbretter für Frauen und Kinder, die sie “Alaia” nannten. Diese Bretter waren kürzer und damit auch leichter. Angefertigt wurden diese Bretter aus heimischen Koa – Hölzern.
Die Hawaiianer legten allergrößten Wert auf die Auswahl des Baumes. Der Bau selbst wurde von religiösen Zeremonien begleitet, um sich den Schutz der Götter zu sichern. Heute findet man leider kaum noch diese Art von Surfbrettern. Schade.

Die Neuzeit des Surfens auf Hawaii

Grundsätzlich finden Surfer das ganze Jahr über ideale Surfbedingungen. Extreme Wellenberge allerdings nur an den Nordküsten des Archipels und nur in den Wintermonaten November bis Februar.

Die Wellen, die an die Südküsten gespült werden, sind da moderater. Für Surfneulinge sind die Strände und Wellen Waikikis mit den langen und nicht zu hohen Wellen das ideale Revier.

Könner bevölkern da eher die Nordküste von Oahu. Die bekanntesten Strände, die das Herz eines jeden Surfers höher schlagen lassen sind hier zu finden und tragen Namen wie:

Rocky Point, Sunset Point, Laniakea, Avalanche, Gas Chambers, Veezyland und Kammiland.
Die Banzai-Pipeline und der Kaena Point sind den besten Surfern vorbehalten.

Die Elite der Surfer gibt sich alljährlich ab Mitte November die Ehre, um an den verschiedensten Wettbewerben, die an der Nordküste ausgetragen werden, teilzunehmen. Ob sie nun „Triple Crown of Surfing“, „Duke Kahanamoku“, „Pipeline Masters“, „Volcom Pipeline Pro“ oder „Billabong Pipe Masters“ heißen, alles sind klangvolle Namen in den Ohren der Surfer.

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