San Francisco – was man unbedingt sehen muss

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San Francisco, Kalifornien
San Francisco: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Pier 39

Die Stadt liegt auf einer 46,6-Quadrat-Meilen (120 qkm) grossen Halbinsel, die im Westen durch den Pazifik, im Norden durch die Goldenen Gate Meeresenge und von Norden nach Osten durch die San Francisco Bay begrenzt wird.

Letztere versieht sie mit einem der schönsten landumschlossenen Häfen der Welt. Die Bucht wird durch zwei Sehenswürdigkeiten überspannt, die Golden Gate und die San Francisco-Oakland Bay Brücken und darüber hinaus noch von den 4 Inseln Alcatraz, Angel, Yerba Buena und Treasure verziert.

Die Stadt ist auf über 40 Hügeln errichtet. Infolgedessen gibt es in fast jeder Straße einen tollen Blick auf die Bucht.

Nob Hill, San Francisco
Nob Hill, San Francisco

Die Haupthügel, die der City den (römischen) Spitznamen „Stadt der sieben Hügel“ gab, sind Nob, Russian Telegraph, Twin Peaks, Mount Davidson, Rincon und Lone Mountain.

Auf einem Stück der Filbert Street (zwischen Hyde St. und Leavenworth St) findet sich die größte Steigung: 31,5 Grad!

Lombard Street ist nicht die steilste Straße aber die berühmteste wegen der Serpentinen.

Levis Strauss hat seinen Sitz in San Francisco.

Levi Strauss Headquarter, San Francisco
Levi Strauss Headquarter, San Francisco
Levi Strauss Headquarter, San Francisco
Levi Strauss Headquarter, San Francisco


Einige der Hauptattraktionen sind die Jahrhunderte alten Cable Cars (Amerika’s einziges mobiles historisches Denkmal), die Piers mit ihren zahlreichen Bayview-Restaurants plus deren Bewohner, die Seelöwen, dann weiterhin Alcatraz (ehemals Amerika’s Hochsicherheitsgefängnis, jetzt ein Nationalpark), Chinatown, die größte asiatische Enklave außerhalb Asiens, der Golden Gate Park mit seinem japanischen Teegarten, das Steinhart Aquarium, das Morrison Planetarium, einigen Weltklasse Museen und die 1.000 Morgen große Mission Dolores, gegründet durch die spanischen Padres 1776, das Japancenter, das viktorianische Shoppingviertel bekannt als Cow Hollow und Ocean Beach.

San Francisco hat ausgezeichnete Restaurants. Es ist schwer, sich zu entscheiden und es ist genauso schwer eine schlechte Wahl zu treffen, mit Ausnahme der Touristenfallen, die sie aber schon an den Taxis, die mit ihren Werbeaufklebern fahren, erkennen können. Und die, die am Fisherman’s Wharf sind. Ein „chices“ Restaurant in SF kann ein wahres Sinneserlebniss sein … und sehr teuer. Ein „normales“ macht oftmals mehr Spass, zumal auch die Bewohner SF’s hier anzutreffen sind. Eine echte Herausforderung aber sind ganz sicher die ungezählten ethnischen Restaurants.

San Francisco
San Francisco

San Francisco zählt heute zu den besonders toleranten Städten bezogen auf ethnische Herkunft, Glauben, Lebenseinstellung und anderem. Chinesen (siehe auch das China Town), Japaner, Italiener, Russen und viele andere Gruppen prägen San Francisco’s Stadtbild und Lifestyle mit.
Die Stadt rangiert bezogen auf die Lebenshaltungskosten unter den 10 teuersten Städten der USA – sie ist im mittleren Spektrum dieser Gruppe angesiedelt.

Top Sehenswürdigkeiten in San Francisco

Union Square

San Francisco
San Francisco

Von den Bürgerkriegs Demonstrationen zur Unterstützung der Unionskräfte (daher auch der Name), über Konzerte, Kunst und Mode Events, Unions Square hat alles erlebt!
Der Platz reflektiert die Geschichte und die Seele von San Francisco und dient als ein Treffpunkt für Einheimische und Touristen, seit er 1847 eröffnet wurde.
Was als Sandhügel in einer reinen Wohngegend begann, hat sich durch die Jahre in DIE Top-Shopping Ecke verwandelt.
Viele der größten Kaufhäuser und Shops von San Francisco wie Macy’s, Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue, Shreve & Company, Gumps, Tiffanys, Cartier und praktisch jedes Designer-Label kann hier gefunden werden.
Tatsächlich hat der Union Square mehr High-End Fashion pro Quadratmeter, als jede andere Shopping-Meile in Nordamerika.

Cable Car

San Francisco Cable Car
San Francisco Cable Car
Cable Car, San Francisco
Cable Car, San Francisco

Seit 2. August 1873 gibt es die Cable Car in SF. An diesem Tag fuhr die erste Cable Car die Clay Street hinab.
Seinerzeit gab es immer wieder Unfälle mit Pferdekutschen, bei dem die Wagen rückwärts die steilen Straßen hinab brausten. Die gefährliche Beförderung durch Pferde auf den abschüssigen Strassen sollte mit Hilfe der Cable Cars ersetzt werden.
Zu ihrer Hoch-Zeit Ende des 19. Jh. gab es um die 600 Bahnen auf 21 Linien mit ca. 160 km Schienennetz und bis zum grossen Erdbeben 1906 war es in SF das Haupt- Fortbewegungsmittel.
Tickets gibts beim Schaffner und die Linien (3 gibt es noch mit 37 Bahnen mit 17 km Schienennetz) fahren 7 Tage die Woche zwischen ungefähr 5.30 Uhr und 00.30 Uhr. Diese Zeiten variieren leicht je nach Linie.
Linien
Powell-Mason Line: Powell / Market St. – Nob Hill -Bay St. / Fisherman’s Wharf
Powell-Hyde Line: Powell/Market St. – Nob Hill – Russian Hill – Victorian Park / Fisherman’s Wharf
California Street Line: Financial District – Chinatown – Nob Hill – Van Ness Ave.
Tip: Die California St. Line ist meistens nicht so voll wie die anderen – natürlich ohne Gewähr.

Alamo Square

Alamo Square ist das Kronjuwel der Victorianischen Häuser San Francisco’s.
Diese Reihe Häuser, die „Postcard Row“ ( Postkartereihe) genannt wird, ist eine der am meisten fotografierten Wohnstraßen in Amerika. Einige der Häuser sind für Privathaustouren geöffnet, andere sind zu kleinen Bed/Breakfasts umfuntioniert. Lage: Umgeben von der Webster, Broderick, Oak und Golden Gate Street.

Allgemein zu den Viktorianischen Häusern in San Francisco: In der Capp Street zwischen 22nd und 23nd St und am Alamo Square sind ein paar der schönsten zu finden.

Fisherman’s Wharf

Fisherman's Wharf San Francisco
Fisherman’s Wharf San Francisco

Entlang Jefferson Street finden sich Shops, Restaurants, ein Wax Museum, Ripley’s Believe It or Not! – Museum, der Ghirardelli Square, eine ehemalige Schokoladenfabrik, die heute ein Open-Air Center mit Restaurants, Shops und allem, was der geübte Tourist schon kennt und liebt, ist. Fisherman’s Wharf ist vermutlich das populärste Ziel neben der Golden Gate Bridge für Touristen der Stadt. Immer noch werden hier jährlich Tausende Tonnen Fisch und Krustentiere an Land gebracht.
Fishermen’s Wharf wird von knapp 12 Mio. Menschen jährlich besucht. Der Grand Canyon von 5 Millionen!
Die Wharf bietet Geschäfte, Restaurants und Märkte im Überfluß und ist sicherlich sehr ‚touristisch‘, aber die Atmosphäre hat ihren Reiz. Die Seelöwen Kolonie gleich 2 Blocks östlich bei Pier 39 ist in direkter Nachbarschaft und sollte nicht verpasst werden.

Fisherman’s Wharf erreichte seine Hochzeit im späten 1800 Jh. Zu dieser Zeit wurden dort mehr Fische verkauft als an allen anderen Orten der Westküste zusammen.

Pier 39

San Francisco Pier 39
San Francisco Pier 39

Ein alter restaurierter Waren Pier mit Restaurants, Shops etc.. Mit 10-12 Mio Besuchern im Jahr der zweitmeistbesuchte Ort in California. Sie finden Pier 39 zwei Strassenblöcke östlich von Fisherman’s Wharf.
Pier 39 ist vielleicht am bekanntesten durch die Seehund Kolonie geworden, die es zu einem Besucher Magneten gemacht haben.
Wenn Sie Tiere mögen, dann müssen Sie hierher kommen und sich das ‚Spektakel‘ ansehen.

Die Fähre nach Alcatraz geht ebenfalls weg von Fishermans Wharf / Pier 39.

Die Seehunde haben eine eigene Live-Cam: https://www.pier39.com/the-sea-lion-story/sea-lion-webcam/

Ghirardelli Square

Ghirardelli Schokolade steht für San Francisco.
Die Ghirardelli Chocolate Company sitzt heutzutage in San Leandro, schräg gegenüber von San Francisco. Der Ghirardelli Square in San Francisco bezieht sich genau auf diese Schokoladen Fabrik, die im 19. Jahrhundert aus mehreren Gebäuden bestand und hier im Herzen von San Francisco ansässig war.
Gegründet einst von Domenico, genannt Domingo, Ghirardelli, einem 1817 in Italien geborenen Auswanderer.
Das ‚Chocolate Festival‘ im September am Ghirardelli Square erinnert an die einstige Schokoladenfabrik hier.
1960 wurde die Ghirardelli Schokoladenfabrik von der ‚Golden Grain Macaroni Company‘ aufgekauft und nach San Leandro verlegt.
Zwei Bürger San Franciscos waren daraufhin beunruhigt darüber, dass die alten Ziegelgebäude, die so eng mit der Stadtgeschichte verbunden waren, vielleicht abgerissen würden und so kauften sie den gesamten Block auf.
Es handelte sich dabei um William Matson Roth und seine Mutter Mrs. William P. Roth. William verwandelte die alten Strukturen in ein Shopping und Dining Complex und eröffnete den ’neuen‘ Ghirardelli Square 1964. Ein Erfolg seitdem.
Ghirardelli Square: 900 North Point Street zwischen Beach und Larkin Streets. Dies ist nahe dem westlichen Ende von Fisherman’s Wharf; zwei Blocks östlich von Van Ness Avenue und einen Block westlich des Cable Car Wendepunktes bei Beach und Hyde Streets.

The Cannery

In Del Monte’s ehemaliger Konservenfabrik wurden einst Pfirsiche in Dosen gepackt.
Heute kann man durch dieses historische Gebäude, auf drei Etagen, über Balkone, Brücken, und einem einladenden Hof schlendern. Um die 30 Shops und etliche Cafes/Restaurants erwarten den Besucher.
Hier kann man sich unter 100-Jahre alten Olivenbäumen entspannen und einen Snack oder auch eine komplette Mahlzeit haben, während man sich von den Straßenkünstlern unterhalten lässt.
Lage: 2801 Leavenworth Street; ein halber Block entfernt vom Wendeplatz der Hyde St Cable Car

Chinatown

Chinatown San Francisco
Chinatown San Francisco
Chinatown San Francisco
Chinatown San Francisco

Die grösste ‚Chinatown‘ überhaupt, wird gesagt – hier sollen mehr Chinesen wohnen als sonstwo ausserhalb Chinas.
Grob eingerahmt durch Broadway, Bush St., Kearny St. und Stockton St. umfasst Chinatown San Francisco 16 Strassenblöcke.
Dragon Gate ist der offizielle Eingang zu Chinatown. Die ‚Haupstrasse ist die Grant Avenue mit Shops, Tempeln, Teestuben, Lebensmittelläden und guten, preiswerten Restaurants, Fast Food und mehr. Ebenfalls kommerzieller Mittelpunkt ist die Stockton St..
Das Herz China Towns ist Portsmouth Square, wo sich 1850 der erste chinesische Einwanderer niedergelassen hat.

Auch Chinatown ist von dem Erdbeben 1906 nicht verschont geblieben, es wurde weitestgehend zerstört. Den Wiederaufbau nahm man zum Anlass, das heutige Chinatown ganz im chinesischen Stil zu errichten.

Der Höhepunkt für die Einwohner von Chinatown ist das Chinesische New Year: Zwischen Mitte Jan. und Mitte Feb. (richtet sich nach dem Mondkalender) wird hier mit Paraden, Löwentanz, Feuerwerk und dem 20m langen goldenen Drachen das neue Jahr begrüsst.

Castro Viertel

Castro Viertel, San Francisco
Castro Viertel, San Francisco

Das Interessante an San Francisco sind seine verschiedenartigen Nachbarschaften – eine davon zeigt exemplarisch die liberale Einstellung San Francsico’s. Ein Muss für jeden Besucher ist das Castro Viertel, das am oberen Ende der Market Street zu finden ist.
In den 60er und 70er Jahren entdeckte die Schwulenszene San Francisco für sich und kaufte sich mehr und mehr in der Gegend um die Castro Street ein. Später wurde das Veirtel nach der Strasse benannt. In aller Welt ist das Castro Viertel mit seinen vielen Gebäuden im viktorianischen Stil heute ein Symbol als das Zentrum von San Francisco’s homosexuellem Leben bekannt. So werden Geschäfte, Restaurants und Bars i.d.R. von der Szene betrieben.
Die Regenbogenfahne als Symbol wird man an vielen Gebäuden finden.

Historisch: Schauen Sie sich das historische Castro Movie Theater (gebaut 1930) in der Castro St./Market St. an.
Ende Juni (letztes Wochenende) findet die Pride Parade statt, im Oktober gehören die Castro Street Fair (Anfang Oktober) und die Halloween Parade (31. Oktober) zu San Francisco’s Haupt Festivals.

Coit Tower – ein Symbol San Francisco’s

Coit Tower, San Francisco
Coit Tower, San Francisco
Stadt der sieben Hügel, San Francisco
Stadt der sieben Hügel, San Francisco

Die wohlhabende Lillie Hitchcock Coit bewunderte die Feuerwehrmänner, die das Feuer des Erdbebens von 1906 bekämpften so sehr, dass sie ein Drittel ihres Vermögens für die Verschönerung der City of San Francisco vermachte.
Der 1934 Coit Tower (entworfen als klassisches Kolonnade sollte er nie wirklich eine Feuerdüse darstellen) wurde als Denkmal für sie errichtet.
1932 ließ sie zu Ehren der tapferen Männer am Washington Square eine Bronzestatue, Feuerwehrmänner – die Schläuche halten und eine junge Frau retten – errichten.
Adresse: 1 Telegraph Hill Blvd im Pioneer Park
Bus: #39 MUNI Bus fährt zum Coit Tower ca. alle 20 min. vom Washington Square aus.

San Francisco’s Hügel / Lombard Street

San Francisco Lombard Street
San Francisco Lombard Street

Laut eines Stadtarchivars hat San Francisco 42 Hügel, die sich zwischen 200 bis 938 m Höhe bewegen. Aber für die, deren Lieblingssport es ist, Freunde aus dem Flachland zu erschrecken, zählen nur die folgenden 10 steilsten Straßen der Stadt in absteigender Folge:

#1 und #2: Filbert zwischen Leavenworth & Hyde;
22nd Street zwischen Church & Vicksburg, beide 31.5% Gefälle.

#3: Jones zwischen Union & Filbert, 29%

#4: Duboce zwischen Buena Vista & Alpine, 27.9%

#5 und #6: Jones zwischen Green & Union; Webster zwischen Vallejo & Broadway, beide 26%

#7 und #8: Duboce zwischen Divisadero & Alpine; Duboce zwischen Castro & Divisadero, beide 25%

#9: Jones zwischen Pine & California, 24.8%

#10: Fillmore zwischen Vallejo & Broadway, 24%

Lombard Street
Vielleicht San Francisco’s am meisten fotografierte Strasse.
Berühmt ist sie, weil sie steil und serpentinenartig einen Hügel hinunterführt – mitten im Wohngebiet. Zum Fotografieren geht man entweder ‚an den Start‘ auf der Hyde Street und fotografiert nach unten oder aber, was besser ist, nach unten auf die Leavenworth Street und fotografiert nach oben.
Von Hyde Street (wo auch die Cable Car hält) kann man die Lombard nach unten befahren. Ebenfalls von der Hyde Street brilliante Blicke auf die Bucht, den Ghirardelli Square und Alcatraz.

Golden Gate Bridge und Golden Gate Park

San Francisco Golden Gate Bridge und Park
San Francisco Golden Gate Bridge und Park
San Francisco Bay
San Francisco Bay

Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit dem Marin County (da, wo die gleichnamigen Mountain Bikes geboren wurden).
Gebaut wurde sie zwischen 1933-1937. 11 Arbeiter kamen dabei ums Leben.
Gesamtlänge der Brücke ist 2.824 m und 1.280 m davon ist der Haupt-Hänge-Teil lang.
Die Türme (oder nennt man sie Säulen), die die Konstruktion tragen, sind mit 227 m über dem Wasser die höchsten Brücken-Säulen der Welt. Unter der Brücke bleiben noch ca. 67 m Luft, um auch grosse Schiffe in die Bucht einlaufen zu lassen.
Bis zu acht Meter kann die Brücke ’schwingen‘, um auch Windgeschwindigkeiten bis zu 100 mph (160 km/h) verkraften zu können.
Die Farbe der Brücke wird als ‚International Orange‘ bezeichnet und gewählt, weil man der Meinung war, diese Farbe fügt sich am besten in die Umgebung ein. Im Nebel ist sie am eindrucksvollsten.

Am Fuß der Bridge liegt Fort Point. Das Fort wurde zwischen 1853 und 1861 gebaut um den Zugang zur San Francisco Bay zu schützen.
Um die Brücke zu überfahren, werden Ihnen eine Gebühr bei Fahrt in Südrichtung abverlangt. Umgekehrt frei. Fussgänger, Radfahrer sind auf der Brücke erlaubt.

Beste Aussicht auf die Skyline von San Francisco hat man am besten von Vista Point (eine der Ausfahrten nördlich der Brücke an der Ostseite der US1 auf auf der Marin County Seite der Brücke) und die vielleicht beste Aussicht auf die Golden Gate Bridge inklusive der Stadt genießt man von Battery Spencer am Fort Baker, welches ein U.S. Army Posten aus dem Jahre 1905 ist (liegt gleich nordwestlich der Golden Gate Bridge).

Haupteingang bei Stanyan Street, an der Ecke Fell Street.

Mittelpunkt des Golden Gate Parkes sind sicher die Gärten und Museen:

Conservatory of Flowers – das Sinnbild und das älteste Gebäude (1878 erbaut / Viktorianischer Stil) des Parks zeigt Tausende tropische Pflanzen.

Der Tulip Garden – der Tulpengarten liegt neben der Windmühle am JFK Drive, nahe Ocean Beach.

Strybing Arboretum and Botanical Gardens – Nach Herkunftsländern geordnet zeigt dieser Garten mehr als 6.000 Pflanzen in 17 extra unterteilten Gärten, einen japanischen Mondanbetungsgarten und einen (kleinen) Sequoia-Hain.

California Academy of Sciences – Hier ist ein Planetarium und ein Aquarium mit über 10.000 Tieren untergebracht.

In der Hall of Earth and Space Sciences werden die Erdbeben, von 1865 und 1906 in SF simuliert.

M.H. de Young Memorial Museum – Von der Antike bis zur Neuzeit werden hier Kunstgegenstände aus aller Welt präsentiert. Hier ist auch das Asian Art Museum untergebracht – mit einer ausgiebigen Jadesammlung und Schmuck.

Angrenzend liegt der 1894 angelegte Japanese Tea Garden

Presidio

Das Presidio von San Francisco ist einer der jüngsten National Parks in Amerika und war einmal der wichtigste Militär Stützpunkt an der Westküste.
Über eine Zeitspanne von 200 Jahren wehten hier drei Flaggen – die spanische, mexikanische und amerikanische.
Von hier hat man eine der besten Aussichten auf den Pazifik und die Goldenen Gate Bridge.
Insgesamt findet man in dem Park 11 mi Wanderwege, darunter die Golden Gate Promenade und den bekannten Coastal Trail, der sich von der Goldenen Gate Bridge bis zum Cliff House erstreckt und damit ist er einer der schönsten Trails in San Francisco.
Entlang des Trail befindet sich auch Baker Beach, der Favorit unter Einheimischen.
Adresse: The Presidio Visitor Information Center, National Park Service Building, 102 Montgomery Street
Web: https://www.nps.gov/prsf/

Museum of Modern Art

Das San Francisco Museum of Modern Art ist das zweitgrößte Museum für zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten.
Schon das Museums Gebäude ist ein Kunstwerk für sich und bietet eine der umfangreichsten Sammlungen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Adresse: 151 Third Street

Web: https://www.sfmoma.org/

Alcatraz

Alcatraz, San Francisco
Alcatraz, San Francisco
Fisherman's Wharf San Francisco
Fisherman’s Wharf San Francisco

Auf Alcatraz waren die unverbesserlichsten und unbekehrbarsten Häftlinge der Nation untergebracht, d.h. wer hierher verlegt wurde, der war in anderen Gefängnissen als schwierig eingestuft worden. Alcatraz war ein Bundesgefängnis und so konnten aus allen Staaten Gefangene hierher ‚ausrangiert‘ werden.
Anstelle von Häftlingen zieht die Insel in der San Francisco Bay heute mehr als eine Million Besucher im Jahr an. Mit der Fähre von Fisherman’s Wharf aus nimmt man Kurs auf die Insel, die einst Al Capone und Machine Gun Kelly ihre „Heimat“ nannten.
1934 wurde das bekannte Hochsicherheitsgefängnis eingerichtet.
Ein gelungener Ausbruch ist nicht bekannt geworden, wenngleich ein Drei-Mann-Team niemals gefunden wurde und Spekulationen im Umlauf sind, dass die es geschafft haben könnten. Das Gefängnis hatte als einziges in der Nation Warmwasserduschen – nicht um einen gewissen Luxus ins Gefängnisleben zu bringen, sondern vielmehr, um die Insassen nicht an kaltes Wasser zu gewöhnen und ihnen ggfs. eine Flucht zu erleichtern. Bis 1963 diente der ‚Fels‘ (The Rock) als Gefängnis. Heute ist er Touristenanziehpunkt.

In Zeiten des Goldrausches an der Westküste zeigte die Army das erste Mal ca. 1805 Interesse an der Felseninsel. Es wurde Fort Alcatraz eingerichtet. Später wurde es während des Bürgerkrieges (12. April 1861 – 9. Mai 1865) noch verstärkt, aber das Fort wurde nie ins Kriegsgeschehen einbezogen. Es bestand ca. bis 1907 — einige Jahre später wurden die Gefängniastrukturen errichtet und das Fort verschwand.
Im Februar 2014 fanden Geologen aus Texas mittels Bodenradars Spuren des alten Forts unterhalb der Gefängnisgebäude. Es wird gehofft, dass ggf.im Gefängnishof irgendwann Ausgrabungen begonnen werden können.

Besucher Info: Zu erreichen mit der Blue and Gold Fleet Fähre, die von Fisherman’s Wharf, Pier 41, abfährt.

Alcatraz wird vom Nationalpark Service verwaltet: Alle Infos im Web unter: https://www.nps.gov/alca

Reiseführer Tipps: San Francisco