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Mittwoch, 21. Oktober, 2020
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Lust auf Museum — In der Capital Region USA liegen die Wurzeln Amerikas

Die Hauptstadtregion (Capital Region genannt) mit Washington DC, Virginia und Maryland ist das beste Ziel, um in vielfältigen Museen die Geschichte des Landes in aller Vielfalt zu genießen.

Museen gibt es in Amerikas Hauptstadtregion, der Capital Region USA, in Hülle und Fülle. Alleine in Washington DC warten in den Museen der Smithonian Institution zahlreiche Sammlungen von großem kulturellem Wert, die alles kostenlos besucht werden können. Mit 19 Museen und Galerien, von denen sich neun direkt auf der National Mall in Washington DC befinden, ist das Smithonian der größte Museumskomplex der Welt, in dem Besucher einzigartigen Schätzen gegenübertreten können. Im National Museum of Natural History wird beispielsweise der berühmt berüchtigte Hope-Diamant aufbewahrt und im National Air and Space Museum hat der Gast die Möglichkeit, einen echten Mondstein zu berühren. Außerhalb von Washington DC in unmittelbarer Nähe des internationalen Flughafens Dulles International sind im Steven F. Udvar-Hazy Center weitere Highlights der zivilen Luftfahrt ausgestellt. So etwa eine SR-71 Blackbird, die während des Kalten Krieges Spionagezwecken diente, eine Concord sowie der Space Shuttle Enterprise. Letztere wird zukünftig durch die Raumfähre Discovery abgelöst, die nach Ende ihrer Dienstzeit im Hazy Center eine neue Heimat finden wird.

Neben der US-Hauptstadt haben auch die beiden angrenzenden Bundesstaaten Virginia und Maryland ein Museumsangebot, das seinesgleichen sucht. In Virginias Hauptstadt Richmond bietet das Virginia Museum of Fine Arts Kunstobjekte, die mehr als 5.000 Jahre Menschheitsgeschichte repräsentieren sowie eine Vielzahl an Sonderausstellungen und zählt somit zu den umfangreichsten Museen der USA. Maritim zu geht es im Mariners‘ Mesum in Newport News, das die Amerikaner sicherlich zu Recht zu Amerikas nationalem Maritim-Museum erkoren haben. Die abenteuerliche Geschichte der Seefahrt wird anhand seltener Gallionsfiguren, handgefertigter Schiffsmodelle, Gemälden und vielem mehr eindrucksvoll geschildert. Das Mariners‘ Museum ist zudem Heimat des preisgekrönten USS Monitor Centers, in dem unter anderem ein maßstabgetreues Replikat der USS Monitor zu finden ist – das erste Panzerschiff der US-Marine, das während des Amerikanischen Bürgerkrieges zum Einsatz kam. Das Taubman Museum of Art in Roanoke präsentiert amerikanische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, zeitgenössische Werke, Fotografien sowie ornamentale Kunst.

In Norfolk offeriert das Chrysler Museum of Art über 35.000 Objekte, die eine Zeitspanne von 4.000 Jahren abdecken. Zu bewundern gibt es europäische und amerikanische Gemälde, Skulpturen und dekorative Kunst ebenso, wie eine weltbekannte Glas-Kollektion, Kunst aus Afrika und vieles mehr.

In Baltimore/Maryland reizt das Baltimore Museum of Art mit mehr als 90.000 modernen und zeitgenössischen Kunstwerken aus aller Welt. Zu den Glanzstücken zählt die Cone Collection mit der weltweit umfangreichsten Sammlung an Werken von Henri Matisse mit rund 500 Exponaten, Picasso, Cézanne, Gauguin und van Gogh. Hinzu kommen Arbeiten von Miró, Chagall, Kandinsky, Kirchner und Pechstein. Einen Einblick in das Leben unter Wasser bietet das National Aquarium Baltimore. Es beherbergt rund 16.500 Meeresbewohner, die über 660 verschiedenen Spezies angehören: Fische aus allen Meeren, Amphibien – darunter der Amerikanische Ochsenfrosch, die Gattung der Wirbellosen, Säugetiere und Reptilen wie Wasserschildkröten, Krokodile, Alligatoren, Kaimane. Viel beachtet ist der Riesen-Oktopus aus dem Pazifik.

Die Geschichte der Eisenbahn lässt sich im B & O Railroad Museum in Baltimore besonders anschaulich nachvollziehen. Ausgestellt sind Lokomotiven und Waggons vergangener Jahrhunderte, die zum Großteil auch von innen besichtigt werden können. Nicht immer etwas für schwache Nerven aber hochinteressant ist das National Museum of Civil War Medicine in Frederick, das einen zum Teil dramatischen Einblick in medizinische Versorgung während des Amerikanischen Bürgerkrieges gibt und in dem Besucher viel über das Leid dieses Krieges erfahren.

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