National Air and Space Museum — Neues von der Messenger-Mission zum Merkur.

Sean C. Solomon referiert im Luft- und Raumfahrtmuseum in Washington DC — Bei gutem Wetter Teleskop-Beobachtung möglich.

Am 18. März hat die amerikanische Raumsonde „Messenger“ den Orbit  erreicht und ist in eine Merkur-Umlaufbahn eingeschwenkt. Damit schlägt die NASA ein neues Kapitel in der Geschichte der Raumfahrt auf. Umfassende Beobachtungen und Studien des sonnennächsten Planeten, die der NASA-Späher übermittelt, sollen dazu beitragen, die Natur des Merkur besser zu erforschen, seine Dichte, die geologische Entwicklung, Magnetfeld, Struktur, Pole und Atmosphäre. Dabei geht es auch um die Frage, weshalb der Merkur sich so sehr von  seinen Nachbarplaneten unterscheidet. Dreimal ist die Sonde bis zu diesem Zeitpunkt am Merkur vorbeigeflogen, nämlich am 14. Januar 2008, am 6. Oktober 2008 und am 29. September 2009, bevor jetzt die bisher unbekannte Seite des Planeten enträtselt werden soll, der 58 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist. Messenger soll so lange den Merkur umkreisen, bis die Sonde auf dessen Oberfläche stürzt.

Sean C. Solomon kennt sich mit diesem Thema bestens aus. Er ist der Chef-Forscher der Messenger-Mission und Direktor der Abteilung für Geomagnetismus des Carnegie Instituts von Washington DC. Nach einer kostenlosen Filmvorführung am und Lehrstunde im Lockheed Martin Imax Theater im National Mall Building des National Air und Space Museums am 12. Mai um 18.30 Uhr steht er für Fragen zur Verfügung, bevor er mit seinem Vortrag beginnt, der den Merkur in neuem Licht zeigen wird und die Zuhörer durch die neuesten Aufnahmen und Ergebnisse führt. Wenn es das Wetter zulässt, haben die Gäste Gelegenheit, das All durch das Teleskop zu betrachten. Im Web: www.nasm.si.edu

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MEHR INFORMATIONEN:

Washington D.C. – die Museen

Washington D.C. – Luft- und Raumfahrtmuseum

(in deutsch mit Adresse, Website, Lagekarte, Infos)