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ITB Berlin – Reise & Tourismusmesse 2009

Auf der ITB Berlin trifft sich die ganze Welt: Menschen, die in der Reiseindustrie arbeiten, und Menschen, die sich über die schönsten Reiseziele informieren möchten. Die Kombination aus Fachausstellung, Publikumsmesse und dem weltweit größten Fachkongress zieht Jahr für Jahr zehntausende Besucher, Aussteller und Medienvertreter an.

ITB Berlin 2009
ITB Berlin 2009

Freuen Sie sich auf die erfolgreichste Touristik-Messe der Welt – vom 11. bis 15. März 2009 auf dem Messegelände Berlin. 

 ITB World Travel Trends Report 2009
Rezession bremst amerikanischen Tourismusboom aus (11. Februar 2009):

Der plötzliche Wetterumschwung in der
globalen Konjunkturkrise im September 2008 hat den US-Tourismus
kalt erwischt. Vor allem auf dem Markt für Auslandsreisen wird man
sich warm anziehen müssen und auch die Aussichten bei den
Ankünften 2009 könnten sich eintrüben.
Mehr zu den Perspektiven für die amerikanische Reisebranche und
weitere Details zur Entwicklung von Inbound und Outbound jenseits
des Atlantiks präsentiert IPK International anlässlich des Future Day bei
der weltgrößten Reisemesse ITB am 11. März in Berlin.
Laut dem im Auftrag der Messe Berlin regelmäßig von IPK International
erstellten ITB World Travel Trends Report 2009 lag der Zuwachs bei den
Ankünften in den USA bis August 2008 bei acht Prozent. Im September
stagnierte die Nachfrage.
Zwar sind noch nicht alle Daten ausgewertet, doch man muss davon
ausgehen, dass die rückläufigen Zahlen beim Inbound im vierten
Quartal das Gesamtergebnis für 2008 negativ beeinflussen werden.
Unterm Strich ist mit einer Steigerung von nur noch sechs Prozent zu
rechnen. „Amerika liegt mit sechs Prozent immer noch deutlich über
dem Durchschnitt“, kommentiert Dr. Martin Buck, Direktor des
Competence Center Travel & Logistics Messe Berlin, das Ergebnis.
„Dennoch beunruhigt dieser Einbruch und ist ein klares Signal an die
US-Tourismusindustrie, die ahnt, was sie für die ersten Monate des
Jahres 2009 erwarten darf. Die geringe Nachfrage aus wichtigen
Auslandsmärkten wie zum Beispiel England wird sich wahrscheinlich –
und insbesondere bei einem anhaltend schwachen Pfund – fortsetzen“,
so Buck weiter.
Nach offiziellen Angaben lagen die europäischen Ankünfte in den USA
vor dem abrupten Abschwung und der weltweiten Rezession im vierten
Quartal 2008 mit durchschnittlich 17% sehr positiv im Trend.
Marktführer waren Spanien (+36%), Italien (+29%), Frankreich
(+28%), Niederlande (+26%) und Deutschland (+20%).
Dagegen ging die Zahl asiatischer Touristen in den USA 2008 zurück.
Hauptgrund dafür ist das sechsprozentige Minus bei den Ankünften aus
Japan, dem größten asiatischen Quellmarkt für Amerikareisen.

Drastischer als beim Inbound ist die rückläufige Entwicklung des
Outbound-Tourismus. Nach einem guten Start in das Jahr 2008 kam es
im März zu dramatischen Einbrüchen beim amerikanischen Outbound.
Mit der einsetzenden Konjunkturschwäche verzeichnete der Juni in
diesem Sektor sogar negative Ergebnisse. Im September erreichte der
monatliche Verlust über sieben Prozent. Die Märkte froren ein.
“Der Rückgang amerikanischer Auslandsreisen trifft in erster Linie die
Destinationen in Europa. Europa und andere von amerikanischen
Gästen abhängige Ziele müssen ihre Strategien überprüfen und
anpassen“, empfiehlt Dr. Buck. „Der ITB World Travel Trends Report
zeigt, dass Verbraucher und Unternehmen in den USA das Vertrauen in
den Markt verloren haben. Steigende Arbeitslosigkeit und geringere
verfügbare Einkommen verschärfen die Lage – trotz des allgemein
positiven Obama-Effekts“, so Dr. Buck weiter.
Dr. Buck fasst die Erwartungen für den amerikanischen Tourismus wie
folgt zusammen: „Die Amerikaner werden sich bei der Wahl ihrer
Destinationen und in den Reisegewohnheiten an der schwachen
Konjunktur orientieren. Konsequenzen für die Buchungen von
Geschäftsreisen, und insbesondere im Bereich MICE, werden nicht
ausbleiben.“
Der Direktor des CompetenceCenter Travel & Logistics betont, dass sich
dieser Trend vor allem im Segment Leisure Travel niederschlagen wird.
US-Urlauber werden sich verstärkt für Kurztrips und Nahziele
entscheiden. „Es ist fast egal, wohin die Reise geht“, ergänzt Dr. Buck
die Prognose. „Hauptsache es ist ein guter ‚Deal‘.“

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