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Iditarod – das Schlittenhunderennen startet wieder Anfang März

+++ UPDATE: Es gibt einen aktuelleren Artikel zum Thema: siehe hier: IDITAROD Hundeschlittenrennen

1900 Kilometer durch Eis und Schnee

Am 3. März 2012 startet in Anchorage der berühmte Iditarod, das berühmteste und härteste Hundeschlittenrennen der Welt. Neun Tage benötigen die besten Musher mit ihren Hundeschlittenteams für die 1860
Kilometer lange Strecke von Alaskas Metropole Anchorage bis nach Nome an der Beringsee.

 

Man nennt es „The Last Great Race”: Das Iditarod-Hundeschlittenrennen ist eines der größten Herausforderungen für Tier und Mensch an Kondition und Durchhaltevermögen.

Jedes Jahr am ersten März-Wochenende machen sich die Hundeschlittenteams mit je zwölf bis 16 Hunden von Anchorage aus auf ihren langen Weg durch die eisige Wildnis Alaskas, kämpfen gegen Kälte, Stürme, Müdigkeit und Halluzinationen. Nach rund 1900 Kilometern Fahrt durch gebirgiges Gelände, zugefrorene Flüsse, dichte Wälder, weite Tundren und vereiste Küstengebiete erreichen sie das Ziel in Nome.

 

In Anchorage findet am Samstag, 3. März 2012, die offizielle Eröffnungsfeier statt, und die Hundegespanne setzen ihre ersten Schritte von der 4th Avenue aus in Richtung Eagle River. Der Event lockt Zuschauer in Massen an, zumal der Iditarod-Start immer mit dem Fur Rendezvous, Anchorages großem Winterkarneval, zusammenfällt. Die Hundeteams werden anschließend nach Wasilla gebracht, wo tags darauf das eigentliche Rennen gestartet wird.

 

53 Hundeschlittenteams werden diesmal an den Start gehen.
Zu den Favoriten zählen Lance Mackey aus Alaska, der das Rennen viermal in Folge gewonnen hat und der ebenfalls aus Alaska stammende Vorjahressieger John Baker. Immer auf der Rechnung muss man den Schweizer Martin Buser haben, der den Iditarod ebenfalls viermal als Sieger beendet hat. Es ist sein 28. Iditarod in Folge. Was den sympathischen und überaus beliebten Schweizer besonders freut: Auch sein 22-jähriger Sohn Rohn ist im Teilnehmerfeld.

 

Martin Buser: „Die härteste Phase beginnt nach fünf Tagen. Dann machen sich Kälte und Schlafmangel schmerzlich bemerkbar. Es gibt eigentlich keine echte Pause. Bei den Stopps hat man alle Hände voll zu tun mit der Zubereitung des Futters, mit Massieren der Hunde. Man beginnt zu halluzinieren. Das Rennen ist eine Grenzerfahrung. Umso größer die Euphorie, wenn das Ende naht.“

 

Einige lokale Veranstalter, wie Sky Trekking Alaska, bieten Iditarod-Packages an. Von vier Tagen rund um den Ceremonial Start in Anchorage bis zu zwölf Tagen, die das gesamte Rennen begleiten. Das Arrangement kostet ab 4200 Euro ab/bis Anchorage. Die Tourisinformation von Anchorage „Visit Alaska“ gibt weitere Auskünfte und ist bei der Zimmerreservierung behilflich.

 

Anreise: Zum Beispiel in den Wintermonaten mit Lufthansa von Frankfurt via Seattle nach Anchorage. Oder mit British Airways und Alaska Air via London und Seattle nach Anchorage.

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Informationen zu ALASKA sowie offizielle Links zu Fremdenverkehrsämtern, Sehenswürdigkeiten siehe: http://www.magazinusa.com/us/states/show.aspx?state=ak

Zum Iditarod Rennen siehe ebenfalls unseren Artikel: http://www.magazinusa.com/us/states/show.aspx?state=ak&doc=90

 

 

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