Hauskauf in Florida – derzeit ein Trend. Schnäppchen möglich.

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Hauskauf in Florida ist derzeit beliebt bei Deutschen, Österreichern und Schweizern. Wir haben einige Infos für Sie zusammengefasst:

Durch die Krise in der amerikanischen sowie Welt-Wirtschaft und eine zu freie Hand beim Gewähren von Hauskauf-Hypotheken im US Mortgage Markt wurde im Laufe von Jahren der Immobilienmarkt in eine schwierige Position gedrängt. Hausbesitzer konnten plötzlich nicht mehr die oft gestiegenen monatlichen Zahlungen leisten und/oder verloren ihren Job. Zwangsversteigerung stand und steht am Ende der Spirale.

Gleichzeitig wurden Banken, nun aufgeschreckt durch die Erkenntnis welche Fehler gemacht wurden, so ängstlich, dass kaum noch Kredite an Privatpersonen oder auch Firmen gegeben wurden. So können auch nur wenige noch Häuser kaufen.

Das Resultat ist ein immens hohes Angebot an Immobilien und Verkäufer sind oft gezwungen über deutlich reduzierte Preise Käufer zu locken. Es ist ein ‚Buyer’s Market‘ (Käufermarkt), ohne Zweifel. Ausländische Investoren und Privatkäufer haben dies längst erkannt und steigen in diesen Niedrigpreis-Immobilienmarkt ein. Europäer profitieren zudem deutlich vom für sie günstigen Euro-Dollar Wechselkurs.

Einer der am schlimmsten betroffenen Immobilienmärkte ist der in Florida und welch ein Zufall, … dies ist zugleich einer der beliebtesten U.S. Bundesstaaten bei deutschsprachigen Anlegern. Cape Coral, Fort Myers, Naples sind einige der Hochburgen für Hauskäufer aus Deutschland. Auf der Ostküstenseite sind es Miami Beach, West Palm Beach und Ft. Lauderdale. Günstige Flugverbindungen nach Florida und das schöne Wetter machen ein Zweithaus hier im Sonnenstaat eine interessante Agelegenheit. Viele Immobilienkäufer aus den deutschsprachigen Landen kaufen hier auch, um das Haus an Feriengäste zu vermieten, was die eigene laufenden Kosten wie Kreditzinsen, Unterhalt und eigene Besuche schnell wieder durch Mieteinnahmen reinbringen kann.

Wenn man vermieten will, dann muss man in der richtigen Lage kaufen: wer auf Badegäste  abzielt, der sollte die Strandnähe im Auge haben. Ideal ist das Meer in Fußreichweite oder direkt am Beach. Allerdings gehen Hauspreise sofort hoch, wenn diese Kriterien erfüllt sind. Ein Pool in Florida ist Standard und kein Haus sollte es missen. Wer auf Golfspielen ausgelegt ist, der wird sicherlich in einer Golf-Community kaufen, was Sinn macht.

Wer jetzt in den Immobilienmarkt einsteigen will, der hat gute Chancen günstig einzukaufen. 15-20% unter dem Preis von vor 2 Jahren sind möglich. Und der Markt wird sich wieder erholen – wer also das haus ein paar Jahre halten kann, der wird es mit u.U. gutem Gewinn wieder verkaufen können. Wie oben gesagt, der Wechselkurs macht das Kaufen zur reinen Freude. Wer kaufen will, sollte sich gut über Lage und Preis der Immobilien informieren. Ein Makler alleine reicht hier nicht, denn ohne der Branche zu nahe treten zu wollen, aber letztendlich sind deren Einkünfte bei dem schwachen Markt derzeit nicht zu rosig und man wird höchstes Interesse haben ein Haus zu verkaufen. Standard ist, dass man versuch Ihnen drei Häuser zu zeigen und dann zu sehen Ihnen eines davon zu verkaufen. Wenn da nicht das optimale dabei ist, zögern Sie nicht, sich weitere zeigen zu lassen. Manch ein Hauskäufer kommt erst nach dem 20sten zum Zuge!

Auf der Webplattform Zillow.com oder Trulia.com finden Sie (fast) alle am Markt zum Verkauf stehenden Häuser und Wohnungen – genauer gesagt alle, die über einen Makler verkauft werden. Es ist ein offenes System (MLS), wo jeder Käufer und Makler Einsicht hat. Meistens kann jeder Makler jedes dieser Häuser verkaufen, allerdings wird auch jeder Makler daran interessiert sein, seine eigenen Listings zu verkaufen, weil er ca. das Doppelte daran verdient (knapp 6% statt nur knapp 3%!). Der Verkäufer trägt in den USA alle Maklerkosten und dies sind i.d.R. knappe 6%.  

Wenn Sie auf Zillow.com ein Objekt identifiziert haben, dann können Sie das Maklerbüro als Privatperson kontaktieren und im Prinzip die gesamte Transaktion mit denen abwickeln. Allerdings sollten Sie bedenken, dass Sie mit dem Makler des Verkäufers sozusagen verhandeln und der muss nicht wirklich neutral sein, wenngleich das nicht bedeutet, dass Sie in schlechten Händen sind. Sie können sich aber auch einen eigenen Makler nehmen, denn der kostet Sie auch nichts, weil der dann im Falle eines Kaufes  von der Verkäuferseite eine Kommission bekommt: Also, der Makler des Verkäufers und Ihr Makler teilen sich vereinfacht gesagt die 6% Maklergebühr.

Dieser Artikel stellt die Meinung und Erfahrung des Autors dar und soll weder zum Kauf noch Nicht-Kauf animieren – wir geben keine Kaufberatung in irgendeiner Art und wir sind kein Maklerbüro. Wir möchten Sie dazu auffordern, dass Sie selbst recherchieren und ein gutes Gefühl für den Markt bekommen, weil ein informierter Käufer der bessere ist!