Canyonlands, Utah, und Dead Horse State Park

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Sonnenuntergang, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Kait Thomas)
Sonnenuntergang, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Kait Thomas)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)

Canyonlands ist der größte Nationalpark in Utah. Mit hunderten von Flussansichten in die Canyons und seinen roten Felsen und Klippen ist er einzigartig in seiner Verschiedenartigkeit. Am besten erforscht man den Park mit dem Pkw.
Der Park befindet sich in der Colorado Hochebene im Südosten von Utah und hat eine Gesamtfläche von 848 qkm. Wasser und Schwerkraft sind die Hauptarchitekten dieses Parks gewesen.

Der Green River und der Colorado River teilen den Park in sehr unterschiedliche Gebiete: Island in the Sky, The Needles, Maze, Horseshoe Canyon und die Flüsse selber.
Die Aussichten sind schlichtweg spektakulär und Freunde des Südwestens werden auf ihre Kosten kommen. Die Anfahrten zu den einzelnen Gebieten sind teils langwierig, auch wegen der Straßen und der Entfernung, so dass man ausreichend Zeit kalkulieren sollte.

Dronen sind nicht erlaubt — genauso wie in allen anderen Nationalparks.

Eintritt

Pro Fahrzeug $30; pro Motorrad $25; zu Fuß oder Fahrrad $15; jeweils gültig für 7 Tage

Sparen mit dem U.S.-weiten Jahrespass, was sich schon ab 3-4 besuchten Parks rentiert: U.S. Nationalpark Jahrespass America the Beautiful

Nationalpark Website: https://www.nps.gov/cany/

Candle Stick Tower, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Jakob W Frank)
Candle Stick Tower, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Jakob W Frank)
Grand View Point, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Neal-Herbert)
Grand View Point, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Neal-Herbert)

Island in the Sky

Eingegrenzt vom Green River im Westen und dem Colorado im Osten überschaut das „Island in The Sky“ Gebiet Canyonland von ca. 300-600m Höhe. „Island in The Sky“ ist leicht zugänglich und garantiert spektakuläre Blicke in die Canyons und andere geologische Formationen. Wanderpfade und Jeep-gerechte Strassen ermöglichen den Zugang ins Hinterland. Bis auf wenige Ausnahmen beginnen hier fast alle Wanderwege auf dem Mesa Top und führen in Serpentinen abwärts zur White Rim Bench. Die Pfade sind am Beginn und an Pfadkreuzungen durch Steinpfähle markiert (cairns) Einige Pfade führen von dort weiter hinunter zu den Flüssen. Erlaubnis erforderlich zum Übernachten!
Anfahrt: US 191 zum Utah Highway 313 (16km nördl. v. Moab bzw 35 km südl. vom I-70) dann ca. 35 km südwestlich.

Sonnenaufgang, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Sonnenaufgang, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Chesler Park, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Chesler Park, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Paul Bunyans Potty, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Paul Bunyans Potty, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Peekaboo Rock Art, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Peekaboo Rock Art, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)

Needles

Needles ist ein Backcountry – Erlebnis für Wanderfreudige oder Jeepfahrer. Benannt für seine farbenfrohen Zedern, bildet der Nadelbezirk das Südostgebiet von Canyonlands und ist das populärste Gebiet für Rucksacktourismus. Hier bieten sich viele Gelegenheiten für ausgedehnte Tageswanderungen
Anfahrt: US 191 ca. 60km südlich on Moab, dann Higway 211 ca.60 km westlich. Oder ca.22km nördl. von Monticelleo, dann ca. 60km westlich auf Highway 211. Die 211 endet direkt im Needles District.

The Maze (Labyrinth)

Aufgrund der Entfernung und der schlechten Strassen und Wege ist dies das am wenigsten zugängliche Gebiet von Canyonlands.
Erfahrung im Lesen von topographischen Karten, sowie im Fahren von Geländewagen sind ein Muss!
Trips sollten mit mindestens 3 Tagen kalkuliert werden. Das gesamte Gebiet ist ausschließlich Backcountry!
Die Trails sind primitiv und führen in Canyons und zu verschiedenen Ausichtspunkten. Viele der Canyons sehen sehr ähnlich aus und sind ohne topographische Karte nur schwer voneinander zu unterscheiden.
Alle Maze Routen sind steil. Für der Maze Overlook Trail sowie für ein paar weitere Trails wird Basis-Kletterkenntnis benötigt. Ein 10m Seil sollte auf jeden Fall mitgeführt werden, um an schwierigen Stellen das Gepäck hochzuziehen bzw. abzuseilen.
Die meisten Trails starten von unbefestigten Straßen. Besucher mit 2-Rad Antrieb sollten an der North Point Road Junction parken, ca. 4km von der Hans Flat Ranger Station entfernt und die ca. 23km zum Maze Overlook wandern.
Erlaubnis erforderlich zum Übernachten!

Horseshoe Canyon

Ist eine abgesonderte, allein stehende Einheit von Canyonlands, die erst 1971 dazu kam.
Seine faszinierende „Fels-Kunst“ wird von vielen als die bedeutendste Nord Amerikas bezeichnet. Weitere eindrucksvolle Blickfänger sind Wildblumen, Baumwolle- Bäume, die Schatten spenden und senkrechte Sandstein-Wände.
Über einen ca.11 km langen Rundweg gelangt man zur Great Gallery mit gut erhaltenen z.T. lebensgroßen Figuren und Kunstwerken, die von den Indianern zurückgelassen wurden. Besuche sind auf Tagestrips limitiert. Das Übernachten ist verboten.
Anfahrt: Ca. 50 km östlich vom Utah Highway 24 auf unbefestigter Straße.

Colorado River gesehen vom Dead Horse State Park, Canyonlands, Utah
Colorado River gesehen vom Dead Horse State Park, Canyonlands, Utah

Dead Horse Point State Park (bei Canyonlands) – den darf man nicht versäumen!

Dead Horse Point State Park Aussichtsplattform mit Blick auf den Colorado River.

Utah’s Grand Canyon – Dead Horse Point State Park ist vielleicht Utah’s spektakulärster State Park. Er sitzt 2.000 feet (ca. 600 m) oberhalb einer Schleife, die der Colorado River hier macht. Der Blick auf den grün schimmernden Colorado River ist beeindruckend. Darüberhinaus kann man herrlich auf Canyonlands und die bizarre Landschaft schauen.

Anfahrt: von Moab aus. Beschaffen Sie sich im Besucherzentrum von Moab eine Karte oder nehmen Sie ihr Navi. Es sind nur ca. 30 mi und in 60-90 min sind Sie da.

Die Legende vom Dead Horse Point

Dead Horse Point ist eine Art Halbinsel in den schier unendlichen Sandstein-Klippen. Gemäß einer der vielen Legenden wurde diese Art natürliche Begrenzung um die Jahrhundertwende als ‚Gehege‘ für wilde Mustangs genommen. Cowboys trieben die Mustangs in diese Sackgasse, die am ende nur 30 m breit ist und mit dichtem Buschwerk, was als Gehege diente, zusammen. Rechts und links waren nur die Klippen – eines Tages sollen die Pferde dort ohne Wasserversorgung zurückgelassen worden sein und sie mussten jämmerlich sterben, obwol sie den Colorado River sehen konnten.

Öffnungszeiten: 6:00-22:00 Uhr. Das Visitor Center ist Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr geschlossen. Eintritt ca. $20.oo pro Auto; Camping extra.

Dronen im Dead Horse State Park

Dronen nur erlaubt in der Wintersaison von November bis Februar und eine Genehmigung muss man sich im Visitor Center holen (gegen Gebühr).

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