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Montag, 21. September, 2020
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Camping und Wohnmobil in den USA

Camping und Wohnmobil USA
Camping und Wohnmobil USA

HINWEIS: 17. Juni 2020 — Campgrounds haben auf öffentlichem Land (BLM, State Forests) zum großen Teil wieder geöffnet.
Nationalparks machen nach und nach auf, allerdings sind noch nicht alle Campgrounds wieder geöffnet.

Camping ist beliebt bei Amerikanern und internationalen Reisenden. Daher sind die Campingplätze in den Nationalparks oft ausgebucht. Wer mit kleinem Zelt kommt hat auch kurzfristig etwas bessere Chancen als ein Wohnmobil Camper, denn die Stellplätze sind weniger in der Anzahl und in beliebten Parks schon Monate vorher ausgebucht.

Informieren Sie sich auf der Reservierungsseite des NPS (National Park Service) nach Ihrem Wunsch-Campingplatz.

Reservierungen

Gerade in den Sommermonaten füllen sich beliebte Campgrounds sehr früh. In den Nationalparks werden viele Plätze vom National Park Service betrieben, also öffentlich, und sind oft reservierbar.

Der National Park Service bietet für viele Parks folgende Reservierungsmöglichkeit an: www.recreation.gov/

Außer den Nationalparks sollte man sich informieren welche Campingplätze von den State Parks (des jeweiligen Staates) sowie vom BLM (Bureau of Land Management) angeboten werden. Solche liegen oft in fantastischer Lage.

Wir haben noch mehr ausführliche Infos dazu in unserem Artikel ‚Mit dem Wohnmobil / Camper / Zelt durch die USA‚ zusammengetragen.

Genehmigung?
In vielen Nationalparks braucht man zum Campen im Hinterland (also abseits der Haupt- sowie WoMo Campingplätze) einen Erlaubnisschein. Der kostet oft nichts und dient dazu, einen Überblick zu haben, wer sich wann zum Wandern aufgemacht hat. Manchmal dient er auch dazu, Plätze, die beliebt sind aber sehr klein, vor Überfüllung zu schützen. Erkundigen kann man sich im jeweiligen Visitor Center des Parks.

Der richtige Platz im Backcountry:

  • Den Platz vor Einbruch der Dunkelheit aussuchen
  • Einen ebenen, trockenen Platz, am besten Stein, Schotter, Sand, Tannennadeln, Laub suchen
  • Nasse Wiesen, Moos, Blumen und Pflanzen im Wald als Untergrund meiden, auch der Schonung der Natur wegen
  • Das Zelt weit genug von Wasser aufstellen, 20-30 m mindestens. Ebenfalls nicht an Hängen oder in ausgetrockneten Flussbetten aufstellen. Plötzliche starke Regenfälle könnten zur Gefahr werden
  • Das Zelt abseits von offenen Schneehängen aufstellen, wegen der Lawinengefahr
  • Nicht unter Bäumen mit abgestorbenen Ästen zelten, die bei starken Windböen abbrechen
  • Den Platz ‚Gewitter-sicher‘ auswählen
  • Essen in Gegenden mit Bären am besten weit entfernt vom Zelt in einem Baum aufhängen (hoch genug an einem Ast, auf den der Bär aufgrund seines Gewichtes nicht klettern kann)
  • Die ‚Küche‘ so aufstellen, dass der ganze Rauch und Geruch nicht direkt ins Zelt weht

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