Zwei der besten Shopping Tage für Schnäppchenjäger sind der ‚Black Friday‘ und der ‚Cyber Monday‘ eines jeden Jahres.

Angefangen hat alles mit dem klassischen Black Friday, welches der Freitag ist, der Thanksgiving folgt. An diesem Tag bieten (fast) alle Geschäfte Schnäppchenpreise an. Besonders begehrt bei Verbrauchern sind Elektronikartikel aber Schnäppchen sind in allen Produktkategorien zu finden.

Bester Einkaufstag des Jahres: Black Friday

In den späten 90er und in den ersten Jahren nach dem Millennium war es einmal so, dass am ‚Black Friday‘ Geschäfte wie „Best Buy“, „Office Max“, Staples, Walmart, Kohl’s und im Prinzip alle großen Ladenketten der USA in den frühesten Morgenstunden – beispielsweise 5 Uhr – öffneten und die Super-Sonderangebote offerierten.
Diese wurden meistens 1-2 Tage vorher auf den Websites und in Tageszeitungen angekündigt.

Das war einmal – bis heute hat sich das gesamte ‚Black Friday‘ Shopping mindestens verdoppelt oder mehr, in dem Sinne, dass der Black Friday und die zu erwartenden Angebote mindestens 10-14 Tage vorher angekündigt werden, dass es eine Black Friday ‚Woche‘ gibt, dass es ‚Pre-Black Friday‘ Sonderangebote gibt und einiges mehr.
Heutzutage hat der Reifenhändler an der Ecke und der Parkettboden Laden einen Black Friday Sale.

Die Zahl der Angebote und der Zeitpunkt, zu dem sie zu diesem Preis zu haben sind, erfordern schon richtig Aufwand und Arbeit, um das zu evaluieren und zu planen. Natürlich ist nicht alles, was angeboten wird, das ‚außergewöhnliche Super-Super Schnäppchen‘ und somit muss der Konsument aufpassen — aber: vieles ist tatsächlich so günstig, dass man sich die Chance darauf nicht entgehen lassen sollte.

Timing ist wichtig – am Donnerstag abend (das ist der Thanksgiving Day Abend) fängt es dann so ‚richtig‘ an und die Email Boxen haben sich auch nochmal mit Last-Minute Angeboten gefüllt.

Best Buy oder auch Walmart geben mittlerweile Uhrzeiten an, wann welche Angebote im Laden rauskommen. Vorrat wird entweder gar nicht oder für eine Stunde garantiert.

Dann haben einige Läden die ganze Nacht auf, andere fangen am kommenden morgen um 4 oder 5 Uhr wieder an.

Und heutzutage muss man natürlich auch die ganzen Online Angebote prüfen — laut Umfragen bevorzugen ca. 2/3 der Shopper den Onlineeinkauf gegenüber dem echten Ladenvergnügen, aber das bedeutet nicht, dass es in den Läden weniger voll ist. Was sich geändert hat ist vielleicht, dass es selten vorkommt, dass Leute von den Geschäften Ihr Camp aufschlagen, um erster in der Reihe zu sein — da hat das Online Shopping den Druck genommen. Was beim Online Shopping allerdings sein kann ist, dass spontane Angebote von super heiss begehrten Produkten innerhalb kürzester Zeit ausverkauft sind

Auch Baumärkte beteiligen sich stark am Black Friday Sale und haben oft interessante Angebote.
Wir wünschen Ihnen erfolgreiches Shopping, falls Sie an diesem Tag in den USA sind.

Black Friday in Deutschland und weltweit

Was einst ein U.S. amerikanisches Phänomen war wurde schnell ein weltweites — heute gibt es Black Friday von Deutschland bis Hong Kong und weiter.

Sogar wurde 2013 der Name Black Friday in Deutschland als Markenzeichen registriert und eine österreichische Firma lizensierte und sub-lizensierte die Nutzung vom Eigentümer. Dies führte dazu, das etliche Firmen in Deutschland dagegen klagten und der Markeneintrag vom Deutschen Patent- und Markenamt rückgängig gemacht wurde. Einige sinnige Entscheidung, wenn man bedenkt wie sehr der Begriff in das allgemeine Sprachgut schon vorher eingegangen war. Andere deutsche Firmen nutzten ähnliche Begriffe für spezielle Tage des Jahres wie beispielsweise Super Samstag und auch hier wurde von internationaler Seite versucht den Begriff markenrechtlich zu schützen, was ebenfalls fehlschlug.

Apropos ALDI: Aldi in den USA hat bereits seit 1976 Fuß gefasst in den USA und um 2018 geschätzt ca. 2000 Läden in 35+ Staaten.