Sicht vom Reflection Pond aus: Denali im Herbst
Sicht vom Reflection Pond aus: Denali im Herbst

Die nativen Einwohner, die Aleuten Eskimos, bezeichneten Alaska als „Alakshak“, was soviel wie ‚großes Land‘ heißt.

Nicht zu unrecht, wenn wir eine Ost-West Ausdehnung von 3.860 km und eine Nord-Süd Ausdehnung von 2.250 km betrachten.
Damit ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt gut ein Fünftel der Fläche der gesamten USA ein.
Das Wasser dreier Meere (Pazifik, Bering-See und Nordpolar-Meer) umspülen die Küsten des Staates.
Die wunderschöne, zum Teil noch unberührte und menschenleere Natur, mit ihren tiefen Wäldern, hohen Bergen, Gletschern, den Tundren, den Flussläufen und Sümpfen sowie der artenreichen Tierwelt machen den Reiz für den Besucher aus.
Grizzly Bären live zu sehen ist einer der Hauptreize für Tierfreunde.

Oder denken Sie an das Naturschauspiel der Polarlichter!

Zusatzinfos: Daten und Fakten zum Staat Alaska finden Sie hier auf unserer Seite zum Staat: Alaska – Daten und Fakten

Alle unsere Artikel zu Alaska finden Sie unter dem Stichwort oder Suche nach ‚Alaska‘: Alaska Reiseartikel

In Alaska leben nur ungefär eine halbe Million Menschen und die meisten davon in den Städten Juneau, Fairbanks und Anchorage.

Gerade wegen der endlosen Weite des Landes ist es ratsam, seine Etappen mit einem Flugzeug zurückzulegen.
Jeder Ort, jedes Örtchen, jedes Kaff hat in Alaska Start- und Landepisten, die regelmäßig von kleinen regionalen Fluggesellschaften angeflogen werden. Die sog. Buschpiloten bringen darüber hinaus die abenteuerlustigen unter den Touristen in die entlegensten Winkel des Staates. Lassen Sie sich aber bei den Buschpiloten unbedingt vor Flugantritt seine FAA- Lizenz zeigen. Sollte der Pilot keine haben, suchen Sie sich einen anderen Piloten, der eine hat, da sonst das Abenteuer potenziert wird.

Wer Zeit hat, für den ist eine Fahrt mit der Alaska-Railroad genau das Richtige.
Besonders zu empfehlen ist die Reise von Anchorage nach Seward und die Strecke von Anchorage nach Fairbanks.

Wetter, Klima / Temperaturen

Beste Reisezeit
Die Sommer in Alaska sind sehr kurz, sehr schön und können sehr heiss werden. Man muss sogar mit Mosquitos rechnen. Die Frühlingszeit kann durch Tauwasser sehr feucht und matschig sein.

Klima/Temperaturen
Die durchschnittliche Juli-Temperatur beträgt 12 Grad C, die durchschnittliche Januar-Temperatur -13 Grad C.
Dies bedeutet nicht, dass man deshalb keine heissen Sommertage erlebt.
Die höchste im Juli gemessene Temperatur war am 27. Juni 1915 bei Fort Yukon 38 Grad C!
Die niedrigste gemessene Temperatur war am 23.1.1971 in der Nähe von Stevens Village am Prospect Creek ganze -62 Grad C!

Die Alaska Range

Die gewaltige Bergkette erstreckt sich über 500 Meilen im Süden des Bundesstaates. Viele Gipfel warten noch auf ihre Erstbesteigung. Das Gebiet ist unerschlossen und daher menschenleer. Durch die Mitte diser Alaska Range führt auch die wichtigste Verkehrsverbindung Alaskas.

Motorrad / Auto

Der Strassenzustand der Alaska Highways ist in der Regel gut. Europäer sollten sich über die enormen Entfernungen klar sein. Es empfiehlt sich bei Mietwägen eine Vollkasko Versicherung abzuschließen. Nicht alle Autovermieter erlauben das Fahren auf Schotterpisten etc.
Fragen Sie beim Anmieten danach. (siehe auch Verkehrsregeln und Autofahren in den USA)

Schiff- und Fährverbindungen gibt es zahlreiche – vor allem im Südosten Alaskas. Bis nach Seattle, WA.
Aber auch die Verbindung von Homer auf der Halbinsel Kenai nach Kodiak. Auf Kodiak werden Schiffsrouten auf die Aleuten von April bis September angeboten.

Alaska Fakten in Kürze

Alaska ist ein Land der Superlative. Es übertrumpft andere Reiseziele mit noch größeren, längeren, höheren, zahlreicheren oder besseren Attraktionen; zu den Highlights gehören Parks. In Alaska gibt es 15 Nationalparks, Schutzgebiete und Naturdenkmäler sowie State Park Land, das eine Fläche von 312.950 Quadratkilometern einnimmt.

  • Lake Hood befindet sich in Anchorage und ist der weltweit meistgenutzte Flughafen für Wasserflugzeuge. An einem geschäftigen Sommertag finden hier ca. 800 Abflüge bzw. Landungen statt.
  • Der Rekordschneefall in einer einzigen Saison wurde in der Nähe des Thompson Pass nördlich von Valdez verzeichnet. Im Winter von 1952/53 fielen hier 25 Meter Schnee.
  • Die zwei landesweit größten National Forests befinden sich in Alaska. Der Tongass National Forest in Southeast Alaska bedeckt eine Fläche von 69.000 Quadratkilometern und der Chugach National Forest in Southcentral Alaska eine Fläche von 20.000 Quadratkilometern.
  • Es gibt über drei Millionen Seen in Alaska. Der Illiamna-See in Southwest Alaska ist der zweitgrößte Süßwassersee in der USA.
  • Die 1.290 Km lange Trans-Alaska Pipeline hat seit ihrer Fertigstellung am 31. Mai 1977 mehr als 13 Mrd. Barrel Öl von der North Slope zum Hafen von Valdez in Prince William Sound befördert. Das Öl fließt mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 9 Km pro Stunde und braucht knapp sechs Tage, bis es die Tanker im Hafen von Valdez erreicht.
  • Fast drei Viertel des Angelsports in Alaska findet in der am dichtesten besiedelten Region, in Southcentral Alaska, statt.
  • In Alaska befinden sich 80 Prozent aller aktiven Vulkane der USA.
  • Dutch Harbor/Unalaska ist der landesweit bedeutendste Hafen für kommerziellen Fischfang.
  • In Alaska gibt es ca. 12 verschiedene Arten Großwild: Elche, Karibus, Schwarz- und Braunbären, Grizzlys, Dall-Schafe, Moschusochsen, Vielfraße, Wölfe, Schneeziegen, Schwarzwedel- und Rothirsche.
  • Die höchste je in Alaska gemessene Temperatur betrug 38 C und wurde 1915 bei Fort Yukon gemessen; die niedrigste gemessene Temperatur betrug -63 C und wurde 1971 bei Prospect Creek gemessen.

Beeindruckende Attraktionen in Alaska

Übersicht der 10 beliebtesten Aktivitäten

Die folgende Liste hat der U.S. Nationalpark Service zusammengestellt.

  1. Fischen in Resurrection Bay
    Unternehmen Sie eine Angeltour mit einem der vielen verschiedenen
    Charterunternehmen in Seward. Die Bucht Resurrection Bay im Kenai
    Fjords National Park ist ein ausgezeichneter Ort, um einige Vertreter der berühmten Alaskanischen Fischarten, wie z. B. Lachse, Heilbutte, etc. an Land zu ziehen.
  2. “Die großen Fünf“ finden :
    Im Denali National Park and Preserve fühlen sich Tausende von Karibus, zahlreiche Dall-Schafherden, riesige Elche und Grizzlybären sowie 14 Wolfsrudel zu Hause. Gehen Sie mit Ihrem Fotoapparat auf die Jagd und versuchen Sie, “die großen Fünf” vor Ihre Linse zu bekommen.
  3. Eine Wanderung auf dem Chilkoot Trail
    Folgen Sie den Spuren zehntausender von hoffnungsvollen Goldsuchern auf einer Wanderung auf dem insgesamt 53 km langen Chilkoot Trail im Klondike Gold Rush National Historic Park.
  4. Schlauchbootfahrten auf dem Yukon River
    Bepacken Sie Ihr Schlauchboot mit Vorräten und genießen Sie eine
    Raftingtour auf dem Yukon River im Yukon-Charley Rivers National
    Preserve. Übernachten Sie im Zelt, im Schlafsack unter freiem Sternenhimmel oder in einer der sieben einfachen Hütten, die gemietet werden können. Viele Besucher fangen in Eagle an und enden ihre Tour in Circle; wer viel Zeit hat, kann allerdings bis zur Beringsee weiterfahren.
  5. Touren in das Hinterland
    Wenn Sie die Vorstellung unberührter Natur ohne Wanderwege, ohne
    Strassen und ohne andere Menschen lockt, dann packen Sie Ihren
    Rucksack und nehmen Sie Ihre Wanderschuhe und machen Sie sich in das Hinterland Alaskas auf. Faszinierende Landschaften und herausforderndes Terrain erwarten Sie z. B. in Wrangell-St. Elias National Park and Preserve, Lake Clark National Park and Preserve und Gates of the Arctic National Park and Preserve.
  6. Kajaktouren in Glacier Bay
    Paddeln Sie mit Ihrem Kajak an Inseln und Gletschern in Glacier Bay
    National Park and Preserve vorbei. Vor der malerischen Kulisse schneebedeckter Bergketten, geschützter Buchten, tiefen Fjorden und kalbenden Gletschern paddeln Sie an einer Vielzahl von Meerestieren, wie z. B. Walen, Seelöwen, Seeottern und Seehunden vorbei.
  7. Rundblick aus der Vogelperspektive
    Alaska aus der Luft zu erkunden ist ein unbedingt empfehlenswertes Erlebnis. Unternehmen Sie einen Rundflug und sehen Sie unzählige Gletscher, Flüsse, Seen, Tiere und Bergketten; besonders empfehlenswerte Gebiete hierfür sind z. B. Denali National Park and Preserve, Wrangell-St. Elias National Park and Preserve oder Kenai Fjords National Park.
  8. Radtour in eine Geisterstadt
    Steigen Sie auf ein Mountainbike und radeln Sie von dem Städtchen McCarthy zur Geisterstadt des ehemaligen Bergbaugebietes Kennecott
    im Wrangell-St. Elias National Park and Preserve. Diese Radtour kann anstrengend sein, aber die herrliche Landschaft ist eine mehr als ausreichende Belohnung für all die Mühen.
  9. Einen Gletscher auf Skiern besuchen
    Der fallende Schnee lädt zu neuen Abenteuern in Alaska ein. Schnallen Sie Ihre Langlaufski an und besuchen Sie den Exit-Gletscher im Kenai Fjords National Park. Am Abend machen Sie es sich mit einer Tasse heißem Kakao in einer der Hütten, die der Allgemeinheit zur Anmietung zur Verfügung stehen, gemütlich.
  10. Eine Hundeschlittenfahrt unternehmen
    Reisen Sie auf Alaskanische Art und Weise – mit einem Hundeschlitten! Halten Sie sich gut fest während Sie ein Team begeisterter Schlittenhunde in flottem Tempo über den Schnee zieht. Besonders empfehlenswerte Gebiete für derartige Touren sind Denali National Park and Preserve und Kenai Fjords National Park.

Die 10 meistbesuchten Nationalparks

Alaska's Nationalparks (Karte: NPS)
Alaska’s Nationalparks (Karte: NPS)
  1. Glacier Bay
    Glacier Bay National Park and Preserve befi ndet sich im Südwesten Alaskas und begann als kleine Einbuchtung im Grand Pacifi c-Gletscher.
    Der Gletscher ist mittlerweile zurückgegangen und die malerische Bucht ist heute ein sehr beliebtes Gebiet zum Fischen und Kajakfahren, für Bootstouren, sowie zur Beobachtung von Gletschern, sowie Walen und verschiedenen anderen wilden Tieren.
  2. Denali (früher Mount McKinley)
    Ganz gleich, ob Sie an einem Rundflug oder an einer Bergbesteigung teilnehmen oder an einem malerischen Punkt entlang des Highways geparkt haben, Mount Denali, im Denali National Park and Preserve, können und dürfen Sie eigentlich nicht verpassen! Mt. Denali ist mit einer Höhe von 6194 Metern der höchste Berg Nordamerikas.
  3. Chilkoot Trail
    Der Chilkoot Trail beginnt im Klondike Gold Rush National Historic Park in der Stadt Skagway im Südosten Alaskas. Der 53 Km lange Weg erlangte Berühmtheit aufgrund der Zehntausenden von hoff nungsvollen Goldsuchern, die 1897 während des Klondike-Goldrausches mit Vorräten, die ein ganzes Jahr reichen sollten, von Alaska aus zu den Goldfeldern im Yukon zogen.
  4. Ehemaliges Bergwerksdorf von Kennicott
    Das ehemalige Bergwerksdorf von Kennicott befi ndet sich im Wrangell-St. Elias National Park & Preserve. Nach Beendigung der Verlegung der Eisenbahn nach Kennicott im Jahre 1911 blühte der Ort aufgrund des profi tablen Handels mit Kupfer auf, bis die Förderstelle im Jahr 1938 aufgrund des Verfalls des Kupferpreises unrentabel wurde und fast über Nacht geschlossen wurde. Heute bieten verschiedene lokale Unternehmen und Berg- und Wanderführer Touren in die Bergwerksgebäude und das Naturparadies des Wrangell-St. Elias National Park. Viele der Originalgebäude stehen noch und werden als bestes noch stehendes Beispiel des Kupferbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert bewertet.
  5. Der Yukon
    Das Yukon-Charley Rivers National Preserve stellt 184 Km des gewaltigen, insgesamt 2,880 Km langen Flusses Yukon River unter Schutz. Der Fluss fl ießt von Kanada aus quer über Alaska und war einst eine wichtige Transportroute, welche die Besiedelung und Versorgung des Nordens erst möglich machte. Er spielte damit eine Schlüsselrolle in der Goldrauschära am Ende des 18. Jahrhunderts. Heute ist der Fluss ein beliebtes Ausflugsziel für Touren mit dem Schlauchboot, Kajak oder Kanu.
  6. Great Kobuk Sand Dunes
    Die Sanddünen im Kobuk Valley National Park im Nordwesten von Alaska laden zwar nicht gerade zum Sonnenbaden ein, aber ein Besuch lohnt sich allemal. Der Sand der 65 Km2 großen Great Kobuk Sanddünen entstand durch die schleifende Wirkung alter Gletscher, wurde im Lauf der Zeit durch Wind und Wasser angehäuft und wird durch die Vegetation an Ort und Stelle gehalten. Sanddünen bedecken den Grossteil des südlichen Teils des Tals Kobuk Valley, u. a. auch die Sanddünen der Flüsse Little Kobuk und Hunt River.
  7. Bering Land Bridge National Monument
    Wenn Sie das Nationaldenkmal Bering Land Bridge National Monument auf der Seward-Halbinsel im Nordwesten von Alaska besuchen, befi nden Sie sich auf den Überbleibseln der Landbrücke zwischen dem asiatischen und dem amerikanischen Kontinent, über die, von Asien kommend, vor mehr als 13.000 Jahren die ersten Bewohner Nordamerikas einwanderten. Die einst Tausende von Kilometern breite Landbrücke ist nun größtenteils vom Meer bedeckt.
  8. Harding Icefield
    Das 1.800 Quadratkilometer umfassende Harding Icefi eld befindet sich im Kenai Fjords National Park im Süden von Alaska. Es ist das größte Eisfeld von insgesamt nur vier noch existierenden Eisfeldern in den Vereinigten Staaten. Beliebte Freizeitaktivitäten sind z. B. eine Überquerung des Eisfelds, wofür erfahrende Alpinisten bis zu zwei Wochen brauchen, oder eine Wanderung auf dem 13 Km langem Wanderweg Harding Icefi eld Trail.
  9. Tlingit Totempfähle
    Viel Wissenswertes über die Kultur der Tlingit gibt es im Sitka National Historical Park zu erfahren, dem ältesten durch den US-Kongress als Schutzgebiet anerkannten Park in Alaska. In diesem historischen Park gibt es Totempfähle zu besichtigen, die aus Indianerdörfern im Südosten Alaskas nach Sitka gebracht wurden; außerdem kann man traditionellen
    Tlingitkünstlern bei ihrer Arbeit zusehen.
  10. Die Bären von Katmai
    Im Katmai National Park and Preserve auf der Alaska-Halbinsel leben mehr als 2000 Braunbären. Viele Bären versammeln sich mit Vorliebe im Brooks Camp am Fluss Brooks River, wo sie die reichlich vorhandenen Lachse fangen. Bären kommen jedoch überall entlang der 768 Km langen Katmai-Küste vor. Vielerorts hat man ausgezeichnete Möglichkeiten, den Bären beim Fangen der Lachse und beim Spielen mit ihren Jungen zuzusehen.

Gletscher,Gletscher,Gletscher

Es verwundert kaum, dass drei der zehn meistbesuchten Attraktionen in Alaska Gletscher sind. Von den 100,000 Gletschern in Alaska sind viele leicht mit dem Auto erreichbar, wie z. B. der Worthington-Gletscher am Richardson Highway, der Matanuska-Gletscher am Glenn Highway, der Exit-Gletscher und der Portage-Gletscher am Seward Highway, sowie der Mendenhall-Gletscher am Glacier Highway.

Eine Bootstour im Glacier Bay National Park, im Kenai Fjords National Park oder in Prince William Sound ermöglicht den Besuch mehrerer Gletscher am gleichen Tag.

Oder unternehmen Sie einen Rundflug und erkunden Sie riesige Eisfelder, wie z. B. Sargent Ice Field, Bagley Ice Field, Harding Ice Field sowie Juneau Ice Field aus der Luft.
Die größte Dichte an Gletschern in Alaska gibt es in der Bergkette Alaska Range und in den Bergzügen in den Küstengegenden aufgrund des hohen jährlichen Niederschlags. Diese uralten Flüsse aus Eis sind stets in Bewegung. Ein Gletscher entsteht, wenn sich Schneemassen anhäufen und unter Druck zu einer dichten Eismasse zusammengepresst werden.
Die meisten Gletscher brechen alle Farben des Spektrums, außer blau, wodurch die Gletscher manchmal eine tiefblaue Farbe anzunehmen scheinen.

Es gibt drei verschiedene Arten von Gletschern:

Alpine oder Hanggletscher, die von Berggipfeln hängen; Talgletscher oder Piedmontgletscher, die dadurch entstehen, dass einige Gletscher aufeinander treffen und sich weiter ausbreiten; und Tidewater-Gletscher, deren dramatisches und spektakuläres Schauspiel diejenigen begeistern, die Zeuge sind, wenn der Gletscher kalbt und das Eis ins Wasser stürzt. Manche Alaskaner verwenden die vor diesen Gletschern schwimmenden Eisberge in ihrer Kühlbox oder als knisternder Eiswürfel in einem Cocktail.

Alaska’s Tierwelt

Alaska bietet unübertroffene Möglichkeiten zum Beobachten und Fotografieren wilder Tiere. Die Vielfalt und schiere Menge an Säugetieren, Vögeln und Meerestieren begeistert Besucher aus aller Welt.

Innerhalb der Artenvielfalt finden sich Elche, Karibus, Dall-Schafe, Braunbären, Schwarzbären, Grizzlys, Wölfe, Moschusochsen, Schneeziegen und Schwarzwedelhirsche.

In Alaska gibt es fast 430 verschiedene Vogelarten, u. a. Enten, Gänse, Schwäne und Millionen von Seevögeln, die entlang der Alaskanischen Küstenstriche in Vogelkolonien nisten. Einige Zugvogelarten fliegen bis zu 32.200 Km auf ihrem Hin- und Rückflug nach Alaska. Die sich im Frühjahr versammelnden Heerscharen von ankommenden Zugvögeln sind ein atemberaubender Anblick. Alaska ist der beste Ort im ganzen Land, um das Symbol Alaskas, den Weißkopfseeadler, zu sehen. Jedes Jahr im Herbst finden sich in Haines am Chilkat River über 3.000 Weißkopfseeadler ein, um sich von den dort laichenden Lachsen zu ernähren. Alaska ist ein wahres Paradies für Vogelliebhaber!

Meerestiere

An Alaskas Küstenstrichen tummelt sich eine fabelhafte Vielfalt an Meerestieren, wie z. B. Stellar-Seelöwen, Walrösser, Wale, Seehunde und Seeotter. Die weltweit größte Seehundkolonie mit über einer Million Tiere brütet ungestört auf den Pribilof Inseln.

Sechzehn Walarten fühlen sich in Alaskanischen Gewässern zu Hause. Während der Walmigration begeistern aus dem Wasser springende Wale ihre menschlichen Fans. Es macht Spaß, die putzigen Seeotter zu beobachten. Sie sind sehr verspielt und man kann Seeottermütter oft dabei beobachten, wie sie ihre Jungen auf dem Rücken schwimmend auf dem Bauch tragen.

Um Ihre Chancen bei der Tierbeobachtung zu maximieren, sollte man sich darüber informieren, wo und wann sich die Tiere voraussichtlich am besten beobachten lassen.

Erkundigen Sie sich über den natürlichen, bevorzugten Lebensraum des jeweiligen Tieres, damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Die meisten Säugetiere und Vögel sind beispielsweise in der Morgen- bzw. Abenddämmerung aktiv.
Aus diesem Grund werden Touren zur Tierbeobachtung in Denali National Park vorwiegend frühmorgens oder spätnachmittags angeboten.

Tragen Sie ein Fernglas mit sich, um die Berghänge und Täler absuchen zu können. Die Beobachtung der wilden Tiere Alaskas in ihrem natürlichen Lebensraum vor der atemberaubend schönen Kulisse der Natur bereitet eine unglaubliche Freude.

Polarlichter

Siehe unser Artikel: Alaska’s Polarlichter